Der Preis
Der Prix Galien wurde 1970 vom französischen Pharmazeuten Roland Mehl ins Leben gerufen. Roland Mehl ist außerdem Medizinjournalist, Mitglied der französischen Nationalakademie der Pharmazie und der New York Academy of Sciences. Ziel des Preises ist die Würdigung der pharmakologischen Forschung im Dienste der Entwicklung neuer und innovativer Arzneimittel und Diagnostika. Der Prix Galien wird auch als Nobelpreis der pharmakologischen Forschung bezeichnet und genießt weltweite Anerkennung.
Heute wird der Prix Galien von einer internationalen Stiftergemeinschaft getragen. Die Stiftungsmitglieder sind die jeweils führenden Medizinverlage der teilnehmenden 11 Länder, in Deutschland übernimmt diese Funktion die Ärzte Zeitung. Sie stiften seit 1990 den Prix Galien International, der am 30. Oktober 2008 in Berlin verliehen wird. Hierfür können sich ausschließlich die nationalen Champions der letzten beiden Jahre bewerben.
In Deutschland heißt der Prix Galien „Galenus-von-Pergamon-Preis“ und wird von der Ärzte Zeitung gestiftet. Der Galenus-von-Pergamon-Preis wird zur Förderung der pharmakologischen Forschung alle zwei Jahre und in zwei Kategorien vergeben:
Kategorie A: In Form einer Medaille wird ein herausragendes, zum Zeitpunkt der Einreichung bereits ein Jahr in Deutschland zugelassenes und in den Verkehr gebrachtes Arzneimittel gewürdigt.
Kategorie B: In Form einer Medaille und 10 000 Euro wird eine Forschungsleistung in der klinischen und/oder experimentellen Pharmakologie gewürdigt.
The Galien award is the only event which gives credit to medical research and to innovative pharmaceutical industry.


